Mit diskriminierungs-
und machtkritischen
Perspektiven zu einem
anderen Kino.
WORK
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Seit 2023 bin ich Mitglied des Auswahlgremiums von Berlinale Generation und war 2024 und 2025 Programmer des narrativen Kurzfilmprogramms des Tallgrass Film Festivals (Kansas/USA). Zu meinen kuratorischen Projekten gehören neben Filmprogrammen auch Veranstaltungen, Panels und Workshops.
Ich biete Drehbuchberatungen zu Spiel- und Dokumentarfilmen sowie Serien, u.a. für Ahu Öztürk, Popo Fan und Naëmi Ada, sowie Lektorate mit besonderem Fokus auf Diversität, Antidiskriminierung und Machtkritik an, z.B. für ZDF - Das Kleine Fernsehspiel und Hessen Film & Medien.
Zu meinen Vorträgen, Workshops und Seminaren gehören „Meine künstlerische Freiheit - Deine künstlerische Freiheit” (Hessen Film, STEP-Programm), „‘Ain’t I A Woman?’ Das Lebenswerk der intersektionalen Feministin bell hooks“ oder „Das andere deutsche Kino als subversive Praxis” (HBK Braunschweig und Uni Marburg). Außerdem nehme ich regelmäßig als Expertin an Panels und Fachdiskussionen teil.
Ich moderiere Film- und Publikumsgespräche, z.B. Q&A-Sessions bei der deutschen Kinopremiere von SAINT OMER sowie bei SIEGER SEIN und ELLBOGEN auf der Berlinale. Außerdem moderiere ich bei Tagungen, Panels und Gesprächen zur Filmvermittlung – und natürlich bei meinem Podcast film.macht.kritisch.
In meinen Texten, wie in meinem Aufsatz „Darf die Subalterne lachen?“ oder der Filmkritik „Der vermessene Mensch — ein antirassistischer Film?“, analysiere ich Filme und reflektiere ich über dominante versus subversive Bilder, Narrative und Erzählperspektiven.
Mein Kurzfilm KIYMET (Regie/Produktion, 2012) erzählt vom Leben meiner Großmutter zwischen Migration, Politik und Patriarchat. FROM HERE (Creative Producer, 2020), ein Dokumentarfilm von Christina Antonakos-Wallace, begleitet vier Aktivist*innen und Künstler*innen mit Migrationsbiographien aus Berlin und New York 10 Jahre lang.
hallo, ich heiße canan turan. schön, dass du hier bist.
Meine langjährige Erfahrung im Filmemachen, im Denken und Schreiben über Filme, in der Beratung von Filmprojekten, als Bildungsreferentin, mein politisches Engagement gegen Diskriminierung und Unterdrückung und meine Biografie als Migrant*innen- und Arbeiter*innentochter in Berlin prägen meine Arbeit. Diese vielfältigen Perspektiven ermöglichen mir ein ganzheitliches, kritisches Denken über Film und Gesellschaft: Ich verbinde Filmwissenschaft und künstlerische Praxis, eine klare Haltung und den Blick für soziale Gerechtigkeit.
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